
Deutschland steht im internationalen Vergleich in Punkto Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt nur auf einem mittleren Platz.
Gründe dafür liegen vor allem in den Rahmenbedingungen innerhalb unserer Gesellschaft.
Mangelnde Betreuungsmöglichkeiten für kleine Kinder, die Fokussierung auf beruflichen Erfolg im männlichen Lebensentwurf und Schwierigkeiten der Eltern, sich an die Rahmenbedingungen des Erwerbssystems anzupassen, das auf die Optimierung der betrieblichen Abläufe abgestimmt ist. Arbeitgeber stellen immer noch eine unbefriedigende Anzahl an Teilzeit-
arbeitsplätzen zur Verfügung, betrachtet man das stetig gestiegene Interesse an diesem Arbeitsmodell, insbesondere bei Berufsrückkehrerinnen.
So favorisieren gerade Eltern mit kleinen Kindern überwiegend Lebens-
modelle, in denen einer vollzeit- und der andere teilzeitbeschäftigt ist. Aus Mangel an verfügbaren Teilzeitarbeitsplätzen fungiert der Mann auch heute häufig unfreiwillig im klassischen Modell als Alleinverdiener.
Traditionelle Arbeitszeitmodelle und Unternehmenskonzepte kollidieren mit den Wünschen hochqualifizierter Frauen nach flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten in einer von Modernität geprägten Branche. Technische Voraussetzungen und Anforderungen an stets aktualisierte Medienkompetenzen seitens der Mitarbeiter prägen das Image einer Branche, die ihren inneren Wandel, diesem Image auch gerecht zu werden, noch nicht vollständig vollzogen hat.
MiM - Mütter in Medienberufen - Müttern.Mut.Machen.